Dritte Ausgabe bestätigt: EUROVINO festigt Position als wichtige Plattform für den Weinmarkt

Die Fachmesse EUROVINO hat sich bei ihrer dritten Ausgabe erneut als bedeutender Treffpunkt für die Weinbranche aus dem deutschsprachigen und europäischen Raum erwiesen. Über 500 Ausstellende sowie Fachbesucher aus Handel, Gastronomie und Hotellerie kamen in die Messe Karlsruhe. In persönlicher Atmosphäre entstanden Gespräche, neue Geschäftskontakte und Möglichkeiten zur Vertiefung bestehender Partnerschaften.

„Die dritte Ausgabe der EUROVINO zeigt mit ihrer wachsenden Teilnehmerzahl sowie gestiegener Reichweite in Deutschland und dem benachbarten Ausland, dass sie einen festen Platz in der Branche einnimmt“, erklärt Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe, und ergänzt: „Wir haben mit der EUROVINO eine Plattform geschaffen, die mit ihrer Angebotsbreite Erzeuger dabei unterstützt, sowohl Klassiker als auch Neu-Entdeckungen zu präsentieren. Besuchende können damit vor Ort ihre Wein-Sortimente innovativ und qualitätsvoll gestalten und optimieren. Darin zeigt sich auch die hohe Relevanz von Messen – sie bieten innerhalb ihres Marktes eine exzellente Möglichkeit, das jeweilige Kundensegment individuell und proaktiv zu gestalten.“

Erstaussteller Thomas Männle, Inhaber Schwarzwaldweingut Andreas Männle, hat bereits für die EUROVINO-Ausgabe 2027 gebucht und betont in diesem Kontext: „Messen wie die EUROVINO sind wichtig, um neue Märkte zu erschließen, Neukunden kennenzulernen und zu gewinnen, aber auch Bestandskunden zu halten, zu beraten. Wir nutzen Messen auch intensiv fürs Netzwerken.“ Und Lars Auerbeck, Vertriebsleiter bei Ardau Weinimport, ergänzt: „Man hört bei unseren Kundengesprächen heraus, dass ein Aufschwung spürbar ist. Ich glaube, dass wir auf dem richtigen Weg sind, die Endverbraucherinnen und -verbraucher zu erreichen.“

EUROVINO greift Bedürfnisse der Branche auf

Die EUROVINO reagiert zudem auf Bedürfnisse der Branche und entwickelt ihre Formate kontinuierlich weiter. „Wir legen großen Wert auf den individuellen Austausch mit der Branche. Die dabei identifizierten Bedürfnisse fließen direkt in die Ausgestaltung der EUROVINO ein. Das äußert sich beispielsweise in einem fairen Preis/Leistungsverhältnis und der Weiterentwicklung unserer Formate und Services“, stellt David Köhler, Projektleiter der EUROVINO, heraus.

Ein Beispiel dafür ist die Wine Experience, die Verkostungszone der Messe. Dort konnten Fachbesucher exklusive Weine entdecken und verkosten – darunter auch selten verfügbare Produkte. Digitale Ausschankautomaten ermöglichten eine moderne Verkostung, während Live-Tastings durch Aussteller zusätzliche Einblicke boten. Das Format wurde von Teilnehmern als wertvoller Bestandteil der Messe wahrgenommen, da es Raum für unverbindliche Entdeckungen und gezielte Geschäftsanbahnung bietet.

„Die Wine Experience finde ich gelungen, weil man hier probieren kann, ganz ohne Druck oder Erwartungshaltung. Dabei habe ich neue Weine entdeckt, notiert und dann den zugehörigen Anbietenden aufgesucht“, erklärt Jessica Halliday von erstRebenswert, Weinhandel und Vinothek aus Bad Soden-Salmünster. Stefan Schwarz, Vertriebsleiter des Weinguts Nik Weis St. Urbans-Hof, bekräftigt dies: „Ich hatte Besuchende bei mir, die gezielt über den Wein, den sie in der Wine Experience probiert haben, auf meinen Stand aufmerksam geworden sind. Das Format der Wine Experience finde ich sehr gewinnbringend.“

Ein digitaler Weinguide ergänzt das Messeangebot und umfasst mittlerweile über 4.000 Produkte. Er dient Ausstellern als zusätzlicher Präsentationskanal und Besuchern als Recherche- und Planungstool. Damit unterstützt die EUROVINO die Vorbereitung und Nachbereitung der Messe und stärkt die Vernetzung zwischen Anbietern und Fachpublikum.

EUROVINO als Bühne für Politik und Branchenverbände

Auch die politische Dimension der Veranstaltung blieb sichtbar. Beim Spitzengespräch und einem Rundgang über die Messe fand ein Austausch zwischen Vertretern der Weinbranche und Politik statt. Der Besuch des Schirmherrn der Messe, Peter Hauk, unterstreicht die Bedeutung der EUROVINO für den Weinstandort Baden-Württemberg und darüber hinaus. Im Rahmen eines Pressegesprächs wurden zudem Förderprojekte vorgestellt, die den Weinbau unterstützen sollen. Vertreter von Weinbauverbänden und Politik betonten dabei die Relevanz gemeinsamer Initiativen zur Stärkung der Branche.

„Der Besuch und die Schirmherrschaft von Minister Hauk bestätigt die Relevanz der EUROVINO und der hier platzierten Themen, gleichzeitig unterstreicht dieser die Bedeutung unserer Fachmesse für die Weinbranche in Baden-Württemberg und deutlich darüber hinaus“, betont René Naumann, Bereichsleiter an der Messe Karlsruhe und in dieser Funktion auch für die EUROVINO zuständig, und blickt gleichzeitig positiv auf die Entwicklung der EUROVINO. Zahlreiche Aussteller haben ihre Teilnahme für 2027 bestätigt, was die Kontinuität und Attraktivität der Veranstaltung unterstreicht. Die nächste EUROVINO findet am 28. Februar und 1. März 2027 statt.

Quelle: Messe & Event Magazin

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